Entscheidungen treffen leicht gemacht (Interview mit Sylke Schliep)
Shownotes
Triffst du Entscheidungen aus dem Bauch heraus oder schiebst du sie ewig vor dir her? In dieser Folge nehme ich dich gemeinsam mit Sylke Schliep mit in ein Thema, das viel mehr mit dir zu tun hat, als du vielleicht denkst.
Wir sprechen darüber:
- warum schnelle Entscheidungen nichts mit Stärke zu tun haben,
- warum Zögern kein Zeichen von Schwäche ist
- und warum „nicht entscheiden“ trotzdem eine Entscheidung ist.
Es geht um Herz vs. Kopf. Um Ungeduld, Sicherheit, Anerkennung und innere Konflikte. Und um die ehrliche Frage: Was treibt dich wirklich an, wenn du Ja sagst oder schweigst?
Diese Folge lädt dich ein, dich selbst zu beobachten. Ohne Bewertung. Ohne richtig oder falsch. Aber mit Klarheit darüber, warum du handelst, wie du handelst.
Wenn du deine Gebrauchsanweisung bereits hast, lege sie beim Hören dieser Folge gern neben dich und gehe mal deine Lebensmotive gemeinsam mit uns durch.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Und es ist auch keine Stärke oder schwäche Entscheidung zu treffen, sondern es ist die Qualität der Entscheidung.
00:00:11: Und die setzt sich aus vielen anderen Bausteinen zusammen.
00:00:16: Und da ist die Zeit ein Faktor, der sowas von unwichtig in den meisten Fällen ist.
00:00:26: Endlich ist es wieder soweit.
00:00:27: Das erste Mal im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr um das Thema, oder unsere Gedanken haben sich um das Thema gedreht, Entscheidung treffen, leicht gemacht.
00:00:59: Und wir sind natürlich ganz tief in die Themen eingestiegen.
00:01:03: Was bedeutet eigentlich schnelle Entscheidung treffen?
00:01:05: Ist das immer gut oder nicht?
00:01:07: Was sorgt dafür, dass wir vielleicht schnell und manchmal auch nicht so schnell Entscheidungen treffen können?
00:01:11: Und wie können wir aktiv darauf Einfluss nehmen, vielleicht manchmal so ein bisschen Tempo aus Entscheidungen rauszunehmen oder auch endlich mal die Entscheidung zu treffen, die wir schon ganz lange vor uns her schieben?
00:01:22: All das wird in dieser Folge besprochen, deswegen mache ich jetzt auch mal zügigst und gebe rüber an Silke und mich und ich wünsche ganz viel Spaß mit der Podcast-Folge.
00:01:37: Endlich Ruhe im Kopf.
00:01:39: Ist es das, was du dir auch schon so lange wünscht?
00:01:42: Kennst du diese Stimmen in dir, die dich immer wieder in benachteiligte Situationen bringen und dich von einer besseren Lebensqualität abhalten?
00:01:51: Kennst du diese gefühltes Selbstsabotage, wo du dir nicht erklären kannst, warum sie immer wieder auftritt?
00:01:56: Dann bist du in diesem Podcast genau richtig, denn mit deiner Gebrausanweisung zeige ich dir, wie du einen Weg in das Leben findest, was du verdient hast.
00:02:09: Es ist die erste Folge im neuen Jahr mit Silke und von daher muss ich dich natürlich fragen.
00:02:14: Ich wünsche keinen frohes neues Jahr mehr, das darf ich nicht mehr, wenn die Podcastfolge rauskommt, aber ich darf dich fragen, wie bist du denn in dieses neue Jahr gekommen?
00:02:20: und das interessiert mich natürlich.
00:02:22: Ja, sehr gut, also hallo Dirk erstmal.
00:02:27: Sehr gut, mit viel Knallerei und einer Wahnsinns-Aussicht aus dem vierundzwanzigsten Stock eines Hotelzimmers in Hamburg.
00:02:35: Also richtig hammer.
00:02:37: Okay, mehr geht wirklich nicht.
00:02:39: Mehr geht nicht, nein.
00:02:41: Bin ich gut.
00:02:42: Damit du hier ordentlich gefordert bist, Seke.
00:02:44: Im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr,
00:03:01: im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr.
00:03:02: Die muss aber nicht in zwanzig, sechsundzwanzig gewesen sein.
00:03:05: Das kann auch ruhig schon zwanzig, fünfundzwanzig gewesen sein.
00:03:09: Also, sechsundzwanzig war meine schwerste Entscheidung, fange ich wieder an zu arbeiten, ja oder nein.
00:03:15: Weil irgendwie war die Zeit zwischen den Tagen viel zu kurz.
00:03:19: Es ging alles viel zu schnell vorbei.
00:03:21: Aber ich glaube, das war nicht die schwierigste Entscheidung, weil da blieb nicht viel Wahl.
00:03:26: Das war einfach so.
00:03:27: Aber ich erinnere mich, das ist auch Ende letzten Jahres gewesen, an eine Entscheidung, die mir wirklich, wirklich schwer gefallen ist, weil es eine Herzensentscheidung war.
00:03:37: Ich musste die Entscheidung treffen, ob ich ein soziales Engagement weiterführe oder nicht.
00:03:43: Und das war, und die Alternative, also das heißt, es geht nicht um eine Alternative, aber es ging darum, Ich brauche mehr Zeit für meine Familie und für mich.
00:03:53: Oh, da nehme ich das in Kauf und führe dieses Engagement weiter.
00:03:58: Das ist mir wirklich schwer gefallen.
00:04:01: Ja, das kann ich mir bei dir sehr, sehr gut vorstellen.
00:04:03: Das ist dann wirklich so ... Herz gegen Herz, kann man schon fast sagen.
00:04:07: Herz gegen Herz, genau.
00:04:08: Ist auch fies, ist auch fies.
00:04:11: Meine letzte schwere Entscheidung hat es tatsächlich auch in sich.
00:04:13: Ich werd ja selten persönlich.
00:04:14: Deswegen teaser ich es mal nur so an, aber ich will es gern teilen.
00:04:20: einer Person eine zweite Chance zu geben.
00:04:23: Das kann manchmal auch eine harte Entscheidung sein.
00:04:25: Und für mich war das wirklich eine sehr, sehr schwere Entscheidung, weil das ganz viele confuse Gedanken waren, die nicht gut zusammengepasst haben.
00:04:33: Und am Ende habe ich mich dafür entschieden und kann am heutigen Tag noch nicht mal sagen, ob es richtig war.
00:04:38: Das werde ich hier vielleicht irgendwann nochmal auflösen.
00:04:41: Aber ich habe gemerkt, ob die Entscheidung richtig ist.
00:04:45: Vielleicht kommen wir da später auch noch mal dazu.
00:04:47: War gar nicht so das, was mich bei meiner Entscheidung bewegt hat, sondern wirklich eher eine emotionale Komponente, die ich natürlich wieder nicht wundert sehe, aber eine Verbindung loszulassen.
00:04:58: Das war denn schon das, was mir deutlich schwerer gefallen ist, als mir unbedingt jetzt sicher sein zu wollen, dass die Entscheidung richtig oder falsch oder gut war.
00:05:07: Wir werden das sehen.
00:05:09: Ich glaube, wenn ich das überlege, ich glaube, es gibt so Herzensentscheidungen, die man treffen muss, wo so ganz viel Gefühl auch mit eine Rolle spielt und vielleicht auch ein Konflikt, ein Herzenskonflikt, in dem man ist und so einfach sachliche Entscheidungen.
00:05:23: Also, ja, sachliche Entscheidungen.
00:05:27: Suche ich gerade ein Beispiel.
00:05:29: Ja, gehe ich.
00:05:30: Ich kann dir, ich soll ja
00:05:32: erst gehen.
00:05:32: Ich habe
00:05:33: tatsächlich eins aus meinem Leben.
00:05:34: Ich habe tatsächlich damals ... meine allererste Selbstständigkeit, die auch schon mit abnehmen zu tun hatte, aufgegeben, weil ich gemerkt habe, ich wollte unbedingt in meiner Lebensplanung eine Eigentumswohnung haben und ich habe einfach als Selbstständiger keine Finanzierung bekommen.
00:05:49: Und ich habe diesen Job wirklich geliebt habe, aber in diesen Momenten Angebot für eine Festanstaltung bekommen, wo ich auch Lust dazu hatte.
00:05:55: Also es war nicht komplette gegen mein Herz, aber in dem Moment dachte ich auch, okay, diese Chance musst du jetzt nutzen.
00:06:02: Und das war echt eine Verstandesentscheidung.
00:06:05: Ich bereue sich hinterher aber auch nicht, was auch ganz witzig ist, aber das war so eine klassische.
00:06:09: Wirklich Kopf.
00:06:12: Gister haben wir schon die erste Kategorie rausgefunden, also Herz- oder Kopfentscheidung.
00:06:17: Ja, da
00:06:18: gibt es
00:06:19: bestimmt noch ein paar, aber ich will dich jetzt erst mal fragen.
00:06:21: Wir wollen jetzt mal gucken, Silke, ob wir das eigentlich so ein Kategorisieren können.
00:06:25: Würdest du generell sagen, dass du eine Person bist, der als Leichtwertentscheidung zu treffen oder wäre das so einfach?
00:06:31: oder wie siehst du dich da?
00:06:33: Kannst du ganz schnell nach Antwort?
00:06:34: Ja, so würde ich mich einschätzen.
00:06:36: Ich treffe sehr schnell Entscheidungen.
00:06:39: Nicht immer gut und richtig, aber ich liebe es, Entscheidungen zu treffen.
00:06:43: Okay.
00:06:44: Und was ich da ja immer ganz spannend finde, weil ja auch die Menschen gerne fragen, Menschen mit der Gebrauchsanweisung, ist das immer schon so.
00:06:50: Und war dir das immer schon bewusst, dass dich das vielleicht auch von anderen abhebt?
00:06:55: Das unterstelle ich jetzt einfach mal, wenn die Antwort so schnell kommt, dass du gern und schnell Entscheidungen triffst oder... War das mal anders, oder?
00:07:05: Naja, das muss ich schon so ein bisschen in meinem Leben zurückschauen.
00:07:10: Ich glaube, das war schon immer so.
00:07:12: Das glaube ich wirklich.
00:07:14: Aber es war mir nicht immer bewusst.
00:07:16: Ich glaube, bewusst ist es mir ernst geworden, als ich mich ein bisschen mehr mit mir selber beschäftigt habe und überhaupt mit Persönlichkeit.
00:07:24: Da ist es mir sehr klar geworden und dann habe ich auch so Selbstbeobachtungen angefangen.
00:07:29: Wie reagiere ich in bestimmten Situationen?
00:07:31: Wie geht es mir damit, wenn keine Entscheidungen getroffen werden?
00:07:35: Da ging es mir vorher auch nicht besser oder schlechter mit.
00:07:37: Aber ich konnte das nicht fassen, woher das kommt.
00:07:40: Und also mir hat es viel Klarheit gebracht und von und seitdem und das ist.
00:07:48: Mittlerweile auch schon über zwanzig Jahre der Fall, aber seitdem gehe ich da sehr bewusst mit um und weiß, um die Stärke auf der einen Seite, aber um die Schwäche.
00:07:57: Mit Schwäche meine ich, schnell Entscheidungen treffen ist nicht immer gut.
00:08:01: Wenn du Entscheidungen um der Entscheidung wählen trist, kannst du auch manchmal daneben lang.
00:08:09: das weiß wahrscheinlich jeder oder jede die schon mal gezwungen waren kurzfristig eine Entscheidung treffen zu müssen.
00:08:15: also manchmal gibt es das ja wirklich da geht es gar nicht nur ums wollen sondern auch die muss jetzt getroffen werden und unter Zeitdruck denn die bestmögliche Entscheidung zu treffen ist ja auch nicht immer leicht weil Zeit und drüber nachdenken kann ja durchaus auch ein Faktor der Entscheidungsfindung sein und ich glaube ja.
00:08:31: Denn den Impuls zu haben, schnell Entscheidungen zu treffen, ne?
00:08:35: Ja, genau, wie du sagst, das kann, das hat, wie alles, Gutes, oder ich will ganz gut und schlecht sagen, aber hat halt die andere.
00:08:43: Genau.
00:08:44: Das habe ich gesucht, das habe ich gesucht.
00:08:47: Ich finde das so spannend und da würde ich auch ganz gern die Höhren ein bisschen damit dazu einladen.
00:08:51: Du hast grad gesagt, ich sage es mal in meinen Worten, da dich selber so ein bisschen zu studieren oder zu beobachten.
00:08:59: Das finde ich bei mir interessant, weil Wenn ich so auf meine Entscheidungen, wie sagt man das, nicht Fähigkeit, sondern den Wunsch, Entscheidungen zu treffen, zurückschaue, denn sage ich heute, ja, das war auch immer schon da, aber es war total witzig, wie lange mir das überhaupt nicht bewusst war.
00:09:18: Für mich war das total normal.
00:09:20: Also auch wenn mir mal jemand gesagt hat, deswegen sage ich das auch, wenn ich ähnliche Motivkonsolationen sehe, gerne mal bei meinen Auswertungen mit dazu.
00:09:29: Wow, du triffst immer so mutig und schnell Entscheidungen.
00:09:32: Denn dachte ich immer, solchen dafür eine andere Entscheidung treffen.
00:09:36: Heute ist mir erst klar, dass das zwar eine Impuls ist, das zu tun, in Anführungsstrichen, ich kann nichts dafür, aber dass das schon etwas ist, was ein Unterschied macht zu anderen, ohne das zu bewerten.
00:09:47: Aber das war mir zum Beispiel nie bewusst.
00:09:48: Das war eine Entscheidung, die habe ich getroffen, auch so wie es sie zu treffen war.
00:09:52: Aber ich hatte die andere Möglichkeit gar nicht in Erwägungen gezogen und es ist manchmal total spannend zu wissen, Warum treffe ich Entscheidungen?
00:10:00: Oder warum treffe ich sie auch nicht?
00:10:02: Und wie gehen vielleicht auch andere damit um?
00:10:04: Das hilft schon, um da vielleicht auch selbst was dazu zuzulernen, weil natürlich geht es bei mir in die gleiche Richtung.
00:10:11: Ich habe dann auch schon gelernt, mir für wichtige Entscheidungen, auch durchaus vertraute Menschen zu suchen, um mir mal eine andere Meinung einzuholen, weil ich halt weiß, na wenn es nach mir geht, ich sage sofort wieder ja, dann kommt vielleicht ein Argument von einer anderen Person, wo ich denke, ich könnte ja vielleicht auch mal darüber nachdenken, also um es mal extrem zu sagen, aber so extrem ist es vielleicht
00:10:29: gar nicht.
00:10:31: Das, was du sagst, das ist die, das ist das eine, dass man vielleicht manchmal zu schnell eine Entscheidung trifft.
00:10:38: Aber was ich, wo ich mich immer wieder zügeln muss und zurücknehmen muss und sagen muss, okay, da merke ich, dass ich anders bin, ist Geduld.
00:10:47: Also das ist nicht mein zweiter Vorname.
00:10:50: Also je schneller es geht, umso besser ist das.
00:10:54: Und die Geduld dann aufzubringen, wenn andere Menschen länger brauchen, um eine Entscheidung zu treffen.
00:10:59: Das ist etwas, was jemand wie du, jemand wie ich wirklich, wirklich hardcore lernen muss.
00:11:07: Ja.
00:11:09: Ja.
00:11:10: Und damit sind wir ja auch schon ein Stück weit dahinter, um auch alle die Zuhören so ein bisschen mitzunehmen.
00:11:15: Was kann denn so eine Motivation sein, eine Entscheidung zu treffen?
00:11:20: Und ... Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, Silke.
00:11:22: Wir können ja erstmal ein bisschen von uns erzählen.
00:11:24: Also das fand ich gerade total toll, was du gesagt hast, weil ungeduld ist bei mir definitiv eine Motivation, weil die Entscheidung, dann ist dann endlich, sag ich jetzt mal, getroffen.
00:11:34: Aber es gibt, glaube ich, auch noch andere Motivationen dafür, Entscheidungen auch schnell treffen zu wollen.
00:11:40: Welche sind das bei dir?
00:11:42: Es wäre gut, dass du sagst, also es ist wirklich sehr, sehr individuell.
00:11:46: Da sind wir wirklich alle unterschiedlich.
00:11:49: und was das bei mir noch verstärkt, also eine Entscheidung treffen zu wollen oder schnell auch eine Entscheidung zu treffen ist, bevor jemand anders die Entscheidung trifft, für mich treffe ich sie lieber für mich alleine.
00:12:03: Also ein starker Wunsch danach unabhängig.
00:12:06: zu sein, also unabhängig von Entscheidungen anderer zu sein, so muss man das eigentlich richtig formulieren.
00:12:12: Das ist ein ganz, ganz großer Trigger und was immer wieder ein Trigger ist und was mich manchmal auch, wo ich da manchmal auch Geld ausgebe, wo ich denke.
00:12:21: Hätte es mal momentan länger darüber nachgedacht, ist, wenn es daran geht, wenn meine Neugier angetriggert wird.
00:12:28: Irgendwas Neues, was ich noch nicht kenne, ich kaufe das Buchsupport oder ich melde mich sofort zu dem Kurs an.
00:12:34: Das ist mir dann auch egal, was das kostet.
00:12:37: Ich erzähle euch mal allen im Vertrauen, wenn man hier in meinen Bücherregal, in meinem Büro guckt, da wird mein Bücher zweimal oder dreimal finden.
00:12:45: Ich räume mal einmal im Jahr auf und dann werden alle Doppelexemplare, die werden dann verschenkt oder ... Verkauft bei Plattformen, die es dafür gibt, um jetzt keine Werbung zu machen.
00:12:56: Aber das ist dann der Impulster.
00:12:58: Das will ich jetzt lesen.
00:12:59: Das will ich sofort wissen.
00:13:01: Und dann kaufe ich das Buch halt ein zweites und auch noch ein drittes Mal.
00:13:05: Also da merke ich, das triggert mich sehr, dieses Neugierigsein.
00:13:10: Das will ich jetzt wissen.
00:13:11: Das ist etwas, was wirklich, was mich triggert.
00:13:15: Und was mich auch triggert ist, wenn ich das Gefühl habe, es geht irgendwo ungerecht zu, dann treffe ich auch Entscheidungen.
00:13:21: für die Personen oder für das Individuum, was da immer das ist, es kann auch ein Tier sein, dann fällt mir das auch noch leichter und dann mache ich es noch schneller und auch nicht immer richtig.
00:13:33: Aber das würde ich so als meine Regel bezeichnen.
00:13:38: Es ist auf jeden Fall ein Zeichen dafür, wenn wir es mal positiv sehen, was ich sehr positiv finde.
00:13:41: Es ist definitiv so, dass du dich für dieses Thema interessierst, wenn du das Buch zwei oder drei mal kaufst.
00:13:45: Also kann man sagen, das war kein Zufall, sondern nee, das interessiert dich halt wirklich.
00:13:50: Nein, da sind ja auch viele Aspekte drin.
00:13:51: Mal interessiert mich der eine, Aspekte mal der andere und so kommt das.
00:13:56: Ja, ich finde das total nachvollziehbar.
00:13:59: Und bei dir?
00:14:00: Was ist das bei dir?
00:14:01: Ich überlege gerade, wie ich das gut in Borte fassen kann.
00:14:05: Das eine ist... Ich liebe es, Dinge wirklich aktiv zu gestalten.
00:14:10: Also ich lasse ungern Sachen passieren, die mir wichtig sind, sondern ich gestalte sie lieber aktiv, dass sie sich in meinem Sinne entwickeln können, gerade wenn ich davon überzeugt bin.
00:14:22: Und damit habe ich auch eigentlich gerade beruflich, privat würde ich sagen auch, Das muss ich länger drüber nachdenken.
00:14:31: Ich will immer nichts Falsches sagen, aber beruflich sehr, sehr gute Erfahrungen gemacht.
00:14:34: Auch diese Entscheidung, so in dem Sinn zu treten, weil ich da immer ein ganz gutes Gespür hatte.
00:14:40: Ich nehme auch gern Menschen mit.
00:14:42: Wenn ich davon überzeugt bin, durch meine Brille, dass es gut ist, da habe ich natürlich durch die Gebrauchsanweisung ganz viel gelernt, erstmal zu verstehen, was für mich gut ist, ist für andere nicht unbedingt gut.
00:14:52: Das war bestimmt früher echt deutlich schwieriger mit mir noch, als ich da noch nicht so reflektiert war.
00:14:58: Ich merke halt, dass, was glaub ich auch, band oder schwierig ist, dass ich, wie soll ich das sagen, ich schädere mal eine Situation ganz tief aus mir heraus.
00:15:11: Ich möchte eine Entscheidung treffen und hab aber gelernt, ich lasse die von jemandem anders nochmal hinterfragen.
00:15:18: Und nehme Personen mit rein.
00:15:21: Mein Wunsch ist aber ganz tief in mir drin, dass am besten diese Person mir bestätigt, dass die Entscheidung richtig ist, weil dann habe ich eine gute Entscheidung getroffen und dieses Gefühl von Konsens.
00:15:31: Ja, so, das passt.
00:15:33: So, was natürlich passiert ist, dass natürlich Menschen durchaus auch mal sagen, was ja gut ist, diese Menschen frage ich, ich glaube, das ist nichts.
00:15:42: Und dann merke ich bei mir selber, obwohl ich offen bin für andere Meinung und auch bereit bin, was zu verändern, ist das echt, glaube ich, für die Personen mir gegenüber eine harte Nuss.
00:15:52: Ich meine, es ist wieder der Unterschied zwischen Selbst- und Fremdvernehmung.
00:15:57: Ich glaube, ich will wirklich überzeugt werden.
00:15:59: Die andere Person sagt bestimmt, dass es am Anfang sturer Kopf.
00:16:03: Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.
00:16:04: Ich glaube, dass das wirklich schwer sein kann.
00:16:06: Und dass du gerade, wenn du vielleicht, ja, ich soll euch das sagen, eher etwas empfindlicher bist, sensibler bist, dass du manchmal eher sagst, weißt du was?
00:16:16: Dann lass doch stecken, dann mach halt so, wie du es willst.
00:16:18: Also es braucht wirklich Menschen, die sagen, ach, der ist schon wieder dem, Ich bin dafür bereit, für meine Meinung einzustehen.
00:16:25: Das ging jetzt ein bisschen komisch.
00:16:27: Weil es ruhig bin ich auch, freu ich mich, aber manchmal auch wirklich über mich selber.
00:16:30: Wenn ich dachte, wenn sie sagen, nee, das waren gute Argumente, du hast recht, ihr machen das anders.
00:16:35: Weißt du, was ich dir damit sagen will?
00:16:37: Total, total.
00:16:38: Also ich hab grad so ein Bild auch im Kopf, das ist auch wie so ein kleines Battle.
00:16:42: Ich frage zwar andere, was sie davon halten, aber letztendlich, und da sind wir wieder bei dem Thema, letztendlich entscheide ich doch so, wie ich das will.
00:16:51: Also es kann sein, dass sich meine Meinung auch ändert.
00:16:56: Also wenn das wirklich Schieb- und Stichtfest ist.
00:16:58: Aber ich möchte die, ich sag mal dieses Wort, das hört sich jetzt gerade so ganz schlimm an, aber ich möchte die Entscheidungsgewalt behalten.
00:17:05: Und ich glaube, das ist extrem wichtig, wirklich extrem, also für mich zumindest.
00:17:12: Total.
00:17:12: Und ich finde dieses Beispiel so schön, weil das ist ja der Vorteil dieses Podcasts und auch der Gebrauchsanwalt.
00:17:17: Wir können natürlich diese Dinge jetzt wunderbar auseinanderflücken.
00:17:20: Und das hat mir natürlich total geholfen, denn früher haben Menschen mir einfach gesagt, ja, genau wie du es grad viel netter gesagt hast, du machst entscheidend am Ende doch, wie du willst.
00:17:31: Und da habe ich natürlich so gedacht, okay, warum denkt die Person das?
00:17:34: Weil ich in mir drin ja gemerkt habe, ich wäre schon bereit, das zu ändern, aber eben nicht, ich brauch schon.
00:17:39: Und heute weiß ich ja, okay, welche Lebensmotive da auch miteinander einfach interagieren und weiß, dass ich die Entscheidung treffen möchte und weiß aber auch... Ich treff sie ja, egal wie.
00:17:49: Also auch wenn ich sie verändere, entscheide ich ja trotzdem am Ende, wie entschieden wird.
00:17:54: Und ich sage auch heute den Personen mir gegenüber, es braucht halt mehr als bla bla bla bei mir.
00:18:00: Also du brauchst halt Argumente und dann geht's auch.
00:18:04: Aber früher war das ja alles so, ich konnte das ja gar nicht trennen.
00:18:08: Das war halt ein Impuls.
00:18:09: Entscheidungen treffen.
00:18:10: Der zweite Impuls war, fragt noch mal jemanden.
00:18:12: Und das Dritte war, die Rückmeldung war, fragst du mich eigentlich, du machst doch eh was du willst.
00:18:16: Und das fand ich ungerecht.
00:18:18: Und heute ist das alles viel klarer.
00:18:20: Und ich glaube gerade, wir sprechen jetzt gerade darüber, Entscheidungen zu treffen.
00:18:25: Aber alle, die zuhören und denken, das ist hier ziemlich schwierig.
00:18:28: Wir werden das auch noch genau anders um uns angucken.
00:18:30: Genauso kann es natürlich sein, warum treffe ich denn Entscheidungen?
00:18:33: nicht, obwohl ich eigentlich weiß, ich müsste sie eigentlich treffen, aber immer wieder merke ich, da kommt ein Impuls, eine Emotion und auf einmal bin ich irgendwie wieder hinten dran und lasse zum Beispiel für mich entscheiden oder schieb die Entscheidung auch, bis es vielleicht zu spät ist oder keine Ahnung, auch dafür gibt es ja, gibt es ja Verantwortlichkeiten und Motivation.
00:18:54: Ja, das stimmt.
00:18:55: Ja, absolut.
00:18:57: Ich habe dir jetzt ganz intensiv gelauscht gerade.
00:19:00: Ich hoffe, dass haben unsere Zuhörerinnen jetzt auch alle getan.
00:19:03: Es war gerade sehr spannend, Dirk.
00:19:05: Das errichtet sich das mal schaffe Säke.
00:19:08: Das gibt mir doch schon wieder Antrieb für den Podcast.
00:19:10: Pass auf, wir gehen jetzt mal in die Themen rein.
00:19:12: Also alle, die jetzt zuhören, atmen mal einmal tief durch.
00:19:15: Wir gehen jetzt mal wirklich in die Themen rein, die Entscheidungen beeinflussen können.
00:19:20: Denn wir stellen mal eine Frage vorab.
00:19:23: eine rhetorische Frage, aber lass sie uns ruhig ernsthaft angehen, weil sie hat einen ernsthaften Hintergrund.
00:19:28: Egal wo du stehst, wenn du jetzt zuhörst, sag ich mal ganz ehrlich.
00:19:32: Es ist in unserer Gesellschaft häufig so, dass Menschen, die gut Entscheidungen treffen können den das leicht fällt irgendwie als die kings darstehen oder die queens und ich gerne auch selber als solche wahrnehmen.
00:19:43: ich bin entscheidungs stark und die anderen die denken ich merke das ich verbergen die das sogar.
00:19:48: oder ich bin wirklich entscheidung schwach.
00:19:50: ich höre das öfter meinen coachings.
00:19:52: es hat sofort so ein negativen touch.
00:19:53: es gibt überhaupt nichts irgendwie dazwischen.
00:19:56: niemand sagt keine ahnung sowas wie wie.
00:19:59: ich habe das selten gehört sowas direkt.
00:20:01: ich bin jemand ich.
00:20:02: Im Job zum Beispiel, ich arbeite gern auf Anweisung, aber dann mache ich das richtig, richtig gut.
00:20:06: Sag mir, was ich zu tun habe und ich mache das, ich muss da weder irgendwas entscheiden, noch irgendeine Verantwortung tragen.
00:20:11: Das sagt selten irgendjemand, als obwohl das super positiv ist.
00:20:14: Also von daher, ich frage dich aber Silke, weil vielleicht siehst du es auch anders.
00:20:19: Hat Entscheidung treffen zu können, etwas mit charakterlicher Stärke oder Schwäche zu tun?
00:20:24: Nein.
00:20:25: Auch das ganz spontanen die Antwort, nein.
00:20:27: Nein, hat das nicht.
00:20:28: Nein.
00:20:30: Das hat was mit unserer Persönlichkeit zu tun.
00:20:32: Das hat aber nichts mit Stärke oder Schwäche zu tun, sondern ich glaube, jeder muss für sich herausfinden, welche Formen oder welche Art der Entscheidung oder wie er am besten Entscheidungen treffen kann, was er dazu braucht, was ihm fehlt.
00:20:46: Manchmal ist es ja nur so ein kleines Quäntchen, um eine gute Entscheidung treffen zu können.
00:20:51: Und das hat nichts mit, also weder was mit Stärke, noch was mit Schwäche zu tun.
00:20:57: Ja, das finde ich ganz wichtig.
00:20:59: Aber vielleicht, ich habe jetzt so ganz schnell gesagt nein, aber vielleicht gucken wir mal, das wäre mir auch wichtig.
00:21:06: Warum sage ich nein?
00:21:08: Was können die Gründe dafür sein?
00:21:10: oder was ist der Grund dafür, warum ich das so wie jemand ablehne?
00:21:15: Weil es gibt Menschen, ich sage es mal wirklich ganz, ganz paschal.
00:21:20: Es gibt Menschen, denen es ist wichtig, vorsichtig und vorausschauend zu sein.
00:21:24: Entscheidungen gut.
00:21:26: abzuwägen, die sie treffen, Risiko zu minimieren.
00:21:30: Und jetzt sagt mir mal alle, die zuhören, was zur Hölle ist daran schlecht.
00:21:36: Daran ist nicht schlecht.
00:21:38: Ja?
00:21:39: Und wenn das ein Baustein oder ein Aspekt ist, den ich brauche, um für mich gute Entscheidungen zu treffen oder überhaupt Entscheidungen zu treffen, Da müssen wir den folgen, dann müssen wir den erst mal erfüllen, müssen da safe sein, um dann sagen zu können ja jetzt kann ich auch eine Entscheidung treffen.
00:22:01: Wir hatten da.
00:22:03: das bewerte ich jetzt wirklich ausdrücklich nicht.
00:22:05: Also wenn es irgendwie so klingt, ich möchte es nicht bewerten.
00:22:07: Das letzte, was ich möchte, ist hier in diesem Podcast politisch zu werden.
00:22:10: Wir hatten mal eine Bundeskanzlerin, womit Sicherheit auch noch andere Lebensmotive mit rein spielen, die das auch heute im Nachgang sehr aktiv so spielt.
00:22:17: Die sagt, nee, wenn wichtige Entscheidungen zu treffen waren, habe ich darüber nachgedacht.
00:22:23: Und wenn ich ihr so zuhöre, denke ich, ja.
00:22:26: Und nochmal, ich bewerte es nicht.
00:22:27: Es gibt kein richtig und kein falsch vermutlich.
00:22:30: Das kann sich manchmal natürlich anfühlen wie mein Gott.
00:22:33: Macht doch endlich mal.
00:22:34: aber auf der anderen Seite kann natürlich so dieses diese besondere Entscheidung.
00:22:39: Mit Sicherheit auch zu ihrem Spitznam Mutibai getragen hat irgendwie kann natürlich kann natürlich auch einfach für Vertrauen sorgen dass ich weiß okay da ist eine Person und es muss ja nicht die Bundeskanzlerin sein es kann auch die Nachbarin sein oder die gute Freundin wo ich weiß wenn die eine Entscheidung trifft.
00:22:54: Die hat sich das wirklich gut überlegt.
00:22:56: Also ich bin da total bei dir, da kann ich überhaupt nicht schlechtes dran erkennen.
00:23:00: So pauschal jetzt einfach mal zu sagen.
00:23:03: Und auch dieses, wenn jemand sagt, also der nicht so getriggert wird wie ich, ich hatte das ja vorhin gesagt, das ist was Neues und ich will unbedingt wissen, was dahinter steckt so.
00:23:12: Da geht es aber, also da geht es eher darum, die Entscheidung zu treffen.
00:23:16: etwas zu tun, um mehr Wissen zu kriegen.
00:23:19: Aber es gibt natürlich auch die Menschen, die sagen, ich habe nicht genügend Informationen,
00:23:25: um
00:23:25: eine Entscheidung zu treffen.
00:23:27: Und wenn wir uns in der Welt umgucken, auch ich möchte nicht politisch werden, aber dann denke ich manchmal schon so, also weiß was, noch mal eine Nacht drüber schlafen wäre vielleicht gut gewesen, um nicht aus dem Bau heraus jetzt einfach so ganz schnell eine Entscheidung zu treffen, die du hast überhaupt nicht alle Informationen gehabt, du hast überhaupt kein gutes.
00:23:46: Wie kann man so eine Entscheidung treffen?
00:23:49: Und auch daran, Leute, ist nix verkehrt im Gegenteil.
00:23:54: Auch das finde ich wichtig.
00:24:00: Jetzt, ich gehe jetzt echt mal auf die Gebrauchsanweisung und ich entschuldige bitte, wir können es nicht ändern, wir kommen ja immer wieder darauf zu sprechen, weil wir halt einfach auch, A sind wir überzeugt davon und B ist es natürlich auch unser Arbeitswerkzeug mit dem wir unterwegs sind.
00:24:17: Ich habe euch vorhin dieses Beispiel von mir geschildert, mehr Zeit mit der Familie verbringen oder ein soziales Engagement weiterführen.
00:24:27: Das ist ein richtiger Zielkonflikt gewesen, den ich da gehabt habe.
00:24:31: Zwei starke Motive oder Ausprägung aus meiner Gebrauchsanweisung, die sich gebissen haben, um das jetzt mal so locker zu formulieren.
00:24:40: Und dann brauche auch selbst ich länger eine Entscheidung zu treffen.
00:24:46: Und das kann auch ein Grund sein.
00:24:48: Ein guter Grund.
00:24:49: Also ich will das wirklich nochmal betonen.
00:24:51: Ein guter Grund, warum Entscheidungen manchmal länger... dauern, länger dauern müssen, um sich erst mal selber darüber im Klaren zu werden, wo setze ich meine Prioritäten?
00:25:03: Und was ihr auch dafür sorgen kann, dass ich sage mal, vielleicht jemand hier sitzt und sagt, was ihr wahrscheinlich alle irgendwie sagen könnt, wenn wir, wenn wir länger darüber nachdenken, manchmal für eine mehr Entscheidung total leicht und in manchen Situationen total schwer, weil da vielleicht genau die Lebensmotive anders miteinander arbeiten.
00:25:23: Es ist einfacher, wenn ich mich... Sorry, jetzt komme ich wieder mit meinem.
00:25:27: Es ist einfacher, wenn ich mich gegen die Bewegung entscheiden muss, weil die Entscheidung ist schon getroffen, bevor sie überhaupt anstand.
00:25:33: Als wenn ich mich entscheiden muss zwischen einem netten Gespräch und einem guten Essen.
00:25:36: Das ist jetzt ein blödes Beispiel.
00:25:38: Aber es macht einen Unterschied, weil die Entscheidungsgrundlage einfach eine andere ist.
00:25:45: Und ich glaube auch da, sich mal die Frage zu stellen, wenn du hier zuhörst, okay.
00:25:49: würde ich eigentlich, da kommen wir schon wieder zu den Glaubenssätzen, auch mal ganz schnell, würde ich eigentlich wirklich pauschal sagen, mir fällt es schwer, Entscheidungen zu treffen.
00:25:57: Oder kann ich mir mal die Frage stellen, in welchen Situationen fällt mir das vielleicht besonders
00:26:02: schwer?
00:26:02: Das kann
00:26:02: schon ganz viel Unterschied machen, weil ich kriege zum Beispiel ganz häufig in meinen Coachings mit, dass Frauen zu mir kommen, die locker und auch gerne ihre komplette Familie wuppen, wo ich dann auch sage, du triffst doch den ganzen Tag da Entscheidungen oder nicht?
00:26:16: Ja, muss ich ja.
00:26:17: Ja, aber gut.
00:26:19: Es fühlt sich das wirklich nach Müssen an.
00:26:21: Nee, mach ich auch gerne, weil und dann merken die Menschen auf einmal, eigentlich bin ich da gar nicht so schlecht.
00:26:26: Vielleicht ist es einfach gerade ein bisschen viel, ne?
00:26:28: So irgendwie, was da, was da ist.
00:26:29: Also auch das kann ganz interessant sein.
00:26:32: Und ich bringe nochmal einen neuen Aspekt mit rein.
00:26:34: Wir kamen ja so von Motivation, auch Gebrauchsanweisung, was natürlich ein großer Breiber sein kann.
00:26:39: Entscheidungen, sich treffen ist natürlich eine hohe soziale Anerkennung.
00:26:42: Ich finde gut, dass du sagst, ja.
00:26:44: Nicht
00:26:44: irgendwie merke.
00:26:46: Was löst denn meine Entscheidung eigentlich aus?
00:26:48: Also, wenn ich das Gefühl habe, alle freuen sich darüber und finden das gut und sagen, ja, machst du richtig und toll um Klasse, ist das was anderes, als wenn ich merke, so.
00:26:56: Und das wissen ja viele auch schon vorher.
00:26:58: Wenn ich diese Entscheidung jetzt treffe und sie dann kommuniziere, das wird auf Gegenwindstoßen, auf Ablehnung, das muss übrigens immer, ich sage auch oft, ist das denn wirklich so?
00:27:09: Aber manchmal ist die Antwort einfach, ja, es wird die Person nicht gut finden.
00:27:13: Und da gebe ich jetzt schon mal den ersten Impuls, der sehr stark sein kann zu sagen, oh, vielleicht kommuniziert sich diese Entscheidung besser nicht.
00:27:19: Aber vielleicht mache ich dann doch noch mal irgendwie eine gute Miene zum Bösen spielen, eine Woche oder zwei, weil irgendwie weiß ich nicht.
00:27:25: Wo die Person dann vielleicht zu Hause ist und denkt, Mann, warum hast du denn wieder das nicht gesagt oder wieder nicht angesprochen?
00:27:31: Es hat sich wieder mit der Freundin getroffen und die hat dich so genervt, du hast es wieder nicht thematisiert.
00:27:35: Aber das kann ein Grund sein, dass da ein ganz starkes Gefühl ist.
00:27:38: Dann sitzt diese Person Freundenstrahlen vor, die erzählt dir wieder Sachen, die ich nicht interessieren.
00:27:42: Und du denkst so, Gott, werde ich dir das jetzt sagen?
00:27:44: Die bricht auch in Tränen aus, kann ich nicht.
00:27:47: Ist ja total gutes Argument, vielleicht nicht die Entscheidung nicht zu treffen, aber dass das was mit mir macht emotional, sag ich jetzt mal.
00:27:57: Ja, also bringen wir es auf den Punkt.
00:28:00: Angst vor Kritik oder vor Zurückweisung, die dann auch wirklich eine Rolle spielt und die meine Entscheidung beeinflusst oder vielleicht in die Länge zieht.
00:28:10: Und keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung.
00:28:12: Also das ist jetzt kein Spruch irgendwie, aber dann habe ich mich auch entschieden, es nicht zu tun, so wie Dirk das ihm gerade gesagt hat.
00:28:20: Und das ist auch eine Entscheidung, wenn ihr es wirklich mal so seht.
00:28:24: Ich glaube, Silke, das ist fast ein Satz, der zu wertvoll ist, um den nebenbei zu sagen.
00:28:29: weil ich glaube, dass das ganz vielen Menschen gar nicht bewusst ist.
00:28:34: Ich nehme immer gerne meine Abnehmevergleiche, dass wir im ersten Moment ja immer denken, ja, wenn ich mich jetzt entscheide, nie wieder abnehmen zu wollen, weil mir alles zu doof ist, ist ja die Realität auch nicht, dass alles so bleibt, wie es ist, sondern die Realität ist es.
00:28:46: Ich nehme weiter zu.
00:28:48: Das war ja damals, was mich wirklich auf meinen letzten Weg gebracht hat.
00:28:51: Und bei kleinen Entscheidungen denken ja ganz viele, Alles ist erstmal schön.
00:28:56: Passiert ja nichts.
00:28:57: Aber es ist auch keine Entscheidung.
00:28:58: Ich wiederhole es noch mal, was du gerade gesagt hast.
00:29:00: Ist eine getroffene Entscheidung.
00:29:02: Und ich glaube, wir dürfen uns auch das manchmal ganz doll vor Augen rufen.
00:29:07: Was heißt es, also auch nur einfache Frage.
00:29:09: Was heißt es eigentlich, keine Entscheidung zu treffen?
00:29:12: Was entscheide ich damit?
00:29:14: Was sage ich vielleicht auch damit?
00:29:16: Und in meinem Beispiel ist es, ich sage der Freundin, die mich nervt und der ich am liebsten sagen möchte, sagen wir können wir auch mal über mich sprechen.
00:29:22: So.
00:29:23: Ich bin jetzt mal rum, der sage ich damit, ja mach bitte weiter so.
00:29:26: Ich sage meinem Chef, meiner Chefin, wo ich, wenn ich nicht sage, ich möchte keine Überstunden mehr machen.
00:29:32: Ja, ich mach das alles weiter so, wie es bisher ist.
00:29:35: Also es ist eine Entscheidung, die ich treffe so oder so und das kann vielleicht manchmal in der einen oder anderen Situation auch helfen, anders zu agieren.
00:29:44: Also ich, das fand ich einen ganz wichtigen Punkt von dir.
00:29:47: Ja, ja, sehe ich, sehe ich ganz genauso.
00:29:51: Und vielleicht hilft es euch auch, ich mag ja immer gerne so eine, so eine Zauberfrage oder so, wie, wie komme ich aus dieser Situation wieder raus.
00:30:00: Vielleicht hilft es euch auch, wenn ihr hadert mit einer, mit einer Entscheidung.
00:30:05: Manchmal braucht es noch etwas.
00:30:07: Ich weiß nicht, was das ist, aber fragt euch das bitte.
00:30:10: Was brauche ich noch, um diese Entscheidung treffen zu können?
00:30:14: Auch die Zeit nehmen wir uns häufig nicht und das mal zu hinterfragen.
00:30:18: Und es wäre so viel leichter, wenn wir da nochmal so einen Augenmerk drauf richten würden.
00:30:22: Es wäre dann vielleicht viel leichter, die Entscheidung zu treffen.
00:30:26: Vielleicht ist es die Meinung von einem Menschen, der uns nahesteht.
00:30:29: Vielleicht ist es nochmal eine Information, die ich mir hole.
00:30:33: Vielleicht ist es wirklich nochmal, alle, die bei der Bundeswehr waren, kennen das, nochmal eine Nacht drüber schlafen.
00:30:39: Aber wenn wir merken, wir zögern, sich zu hinterfragen, so, woher kommt das jetzt?
00:30:46: Das ist der eine Punkt.
00:30:47: Und was würde mir helfen, oder ja, die Entscheidung, eine Entscheidung zu treffen?
00:30:53: Ich glaube, das ist extrem wichtig.
00:30:56: Dann würde ich gerne gleich noch mal tiefer eintauchen.
00:30:58: Da gibt es, glaube ich, echt verschiedene Szenarien.
00:31:00: Ich würde ganz gerne noch mal eine Motivation in den Raum stellen.
00:31:03: Das ist
00:31:04: mal alle
00:31:05: ganz ehrlich.
00:31:06: Das fand ich total, ich muss immer wieder daran denken, weil ich diesen Moment wirklich so süß fand, als ich die Person dann mit konfrontiert habe.
00:31:13: Also ich sage jetzt mal keinen Namen und keine konkrete Situation.
00:31:15: Aber ich kannte eine Person.
00:31:17: Ich habe gemerkt, wenn eine andere Person etwas wollte, hat sie immer das Gegenteil entschieden.
00:31:23: Immer.
00:31:24: Und ich hab sie irgendwann mal genommen und gesagt, weißt du was?
00:31:28: Du triffst doch die Entscheidung grundsätzlich einfach nur wegen das, was diese andere Person sagt.
00:31:33: Und sie sagt,
00:31:34: ja, ich
00:31:35: seh diese Person und ich tue alles, um ihr ein reinzudrücken.
00:31:39: Und da hast du wirklich gemerkt, also ich sag mal, ganz für das Revanche, aber auch Provokation, kann auch ein wunderbarer Motivator, also wunderbar, weil es wirklich, ich meine, es kann ein... Plaramotivator sein, Entscheidungen zu treffen.
00:31:51: Also es gibt schon Menschen, die wenigstens geben es vielleicht zu, aber manche geben es auch wirklich zu, die sagen, okay, das soll's jetzt sein, ich mach's grad anders.
00:31:59: Es kann auch eine Motivation sein, die ja auch, wie soll ich das sagen?
00:32:04: Ich rede da jetzt so witzig drüber, aber die natürlich auch manchmal echt doof sein kann.
00:32:08: Vielleicht merke ich sogar, eigentlich wollte ich vorher anders entscheiden, aber die Person will da so, dann mach ich das erst recht anders und wahrscheinlich vielleicht sogar selber dadurch nachteilig.
00:32:17: Weißt du es ja nicht, inwiefern das... Das gehen kann, aber es ist auch das kann eine Motivation sein, Entscheidungen zu treffen.
00:32:23: Hauptsache dagegen und Kontra.
00:32:26: Absolut, es kann auch eine, also ich glaube, da könnten wir jetzt wirklich mindestens zweiunddreißig Aufzählungen machen.
00:32:32: Du weißt, worauf ich hinaus will.
00:32:35: Es könnte genauso sein, also ich gucke immer danach, wenn ich eine Entscheidung treffe, wo ist für mich der größte Nutzen dabei?
00:32:44: Auch das kann ein Trigger sein, was mal Trigger, um eine Entscheidung zu treffen.
00:32:50: Also das ist so vielfältig.
00:32:53: Wir müssen es bloß für uns selbst... in Erfahrung bringen.
00:32:56: Was ist es bei mir?
00:32:57: Was ist mein Träger?
00:33:03: Was löst das dann wirklich in mir aus und wie gehe ich damit um?
00:33:08: Das ist das Einzige und ich kenne und dafür mache ich gerne Werbung nichts Besseres als die Gebrauchsamweisung, um das herauszufinden.
00:33:15: Absolut und dass diesen punkt wollen wir auch gerne noch mal abdecken weil all diejenigen die jetzt ihre gebrauchsame so neben sich liegen haben.
00:33:22: ich weiß die warten schon drauf.
00:33:23: jetzt sagt doch mal ein paar lebensmotive.
00:33:25: mein wunsch wäre noch mal sehe dass wir so ein bisschen reingehen.
00:33:28: wenn jemand merkt egal ich treffe super schnell entscheidung oder auch mir fällt das schwer wie kann ich es schaffen dass ich.
00:33:36: Auf jeden fall zu meiner zufriedenheit zukünftig entscheidung treffe?
00:33:42: also ich gebe noch mal zwei beispiele für alle die zuhören.
00:33:44: Weil es ist ja manchmal schwer sich in die jeweilige andere Seite rein zu versetzen.
00:33:48: Wenn jemand sagt, wie wir beiden jetzt vorhin gesagt haben, wir treffen eigentlich gerne eine Schnellentscheidung.
00:33:53: Wie kann ich so Entscheidungen treffen, dass ich hinterher nicht denke, das ist schon wieder zu schnell.
00:33:57: Was hast denn da jetzt für ein Problem eingeheimst?
00:33:59: Aber die Person, die der schwerfert Entscheidung zu treffen, dass die für sich das Gefühl hat, ich habe vielleicht irgendwie ein Mechanismus, wo ich weiß, ich verpasse die Entscheidung nicht oder ich treffe permanent durch nicht entscheiden eine Entscheidung, deshalb vielleicht mal reingucken.
00:34:12: Was kann denn da so eine gute Hilfestellung sein?
00:34:16: War die Frage zu verwirrend oder hat sie ein bisschen Sinn ergeben?
00:34:19: Ich bin schon, ich denke schon.
00:34:21: Du denkst
00:34:21: schon, sehr gut.
00:34:23: Ich denke schon, ich glaube, ich brauche ein Beispiel.
00:34:24: Dann glaube ich, kann ich es besser greifen, dann kann ich was dazu sagen, weil erst einmal wäre meine Antwort.
00:34:31: Naja, also ich brauche meine Gebrauchsanweisung.
00:34:34: Lieber Dirk, ich möchte an der Stelle mal sagen, weil auch Zuhörer, die mich kennen.
00:34:39: Mittlerweile ja auch mich fragen.
00:34:41: Und die fragen mich immer, was meint ihr denn mit der Gebrauchsanweisung?
00:34:44: Hallo, ich sage das Wort ja einmal ganz deutlich.
00:34:46: Ich meine, das ID, siehmundreißig.
00:34:48: Das ist für uns die Gebrauchsanweisung.
00:34:51: Wir haben dieses Wort einfach für uns so in den Sprachgebrauch übernommen.
00:34:54: Wir arbeiten da beide mit, aber wir reden von ID, siehmundreißig.
00:34:58: Absolut.
00:34:58: Ja, weil es so gut passt.
00:35:00: Soll ich dir ein Beispiel geben?
00:35:01: Bitte, gib mir mal ein Beispiel.
00:35:03: Ich gebe dir eins, was ich gelernt habe, was ich vorhin schon angeschnitten habe.
00:35:08: Also bei mir ist es so, ich habe gemerkt, ich treffe gerne Entscheidungen und dadurch meine niedrige Sicherheitsausprägung treffe ich sie wirklich sehr schnell und ich habe halt gar nicht, ich nenn es immer diese innerliche Bremse, die manchmal auch ganz gut lebe.
00:35:21: Das ist also einfach nicht da.
00:35:23: So, und dann treffe ich die Entscheidung.
00:35:24: So und dann treffe ich die Entscheidung.
00:35:27: und das hat mir dabei geholfen wirklich, auch wenn mir das total schwerfällt zu sagen, okay, du willst eine Entscheidung treffen, die fühlt sich richtig gut an und wirklich sehr gut deinen Satz, ich klafe echt eine Nacht drüber.
00:35:37: Wenn das irgendwie geht, schlafe ich eine Nacht drüber, weil mir einfach noch Dinger einfallen, weil ich jetzt auch nicht gerade derjenige bin, der sich dann mit besonders vielen Details beschäftigt, weil ich dann so denke, da kommt schon alles auf den Weg hin.
00:35:48: So.
00:35:48: Warum hinterfrag ich das überhaupt?
00:35:51: Auch wichtig, also schaut doch mal auf euren Alltag, weil ich gemerkt habe, ich bin mit meinen Entscheidungen, ich würde, glaube ich, sogar, glaubt vor Vollz, nie auf die Fresse gefallen.
00:36:01: Aber weil das, was ich damit eventuell angerichtet habe, wie du hast Details übersehen oder, oder das war jetzt doch ein bisschen schnell, das habe ich halt durch ganz viel Arbeit ausgeglichen.
00:36:10: Also ich musste mich unheimlich rein.
00:36:12: reinhängen um die entscheidung in die umsetzung zu bringen und vielleicht hätte mich das wirklich viel kraft und wie viel stunden meines lebens hätte mich das hätte mir das einsparen können wenn ich moment länger einfach gewartet hätte oder gesagt habe warte mal bis das und das gegeben ist.
00:36:28: Das hat mir sehr geholfen, dem Umgang mit mir selber.
00:36:31: Und gerade, wenn ich weiß, und das weiß ich schon, ich fühl's zwar nicht, aber das kann ich mir vom Kopf verableiten.
00:36:36: Das ist jetzt eine riskantere Entscheidung.
00:36:39: Ich frage bewusst, und ich habe das Glück, eine Person in meinem engsten Freundeskreis zu haben, die ganz hoch sicherheitsorientiert ist.
00:36:46: Ich frage ich immer, wie würdest du das?
00:36:48: Und wir machen uns immer schon den Spaß, wir beiden sind so unterschiedlich.
00:36:52: Und die Mitte ist immer so schön, aber es ist total spannend, wie wir uns den Beide ... Versuchen anzunehmen, weil wir beide wissen, aus welchen Positionen wir argumentieren.
00:37:01: Also das kann sehr, sehr gut helfen.
00:37:02: Also das ist ein Beispiel dafür, wie die Gebrauchsanweisung einfach mir bewusst gemacht hat, wie treffe ich Entscheidungen, mich da selber so ein bisschen zu führen?
00:37:13: und aber auch wen kann ich mir als Unterstützung holen, um halt diese Entscheidung besser treffen zu können.
00:37:20: Ja.
00:37:21: Ja, jetzt bin ich so im Film drin.
00:37:23: Jetzt weiß ich, was du meinst.
00:37:25: Also, das soll es nicht so pauschal klingen an alle, die zuhören.
00:37:29: Aber wenn ihr eine Gebrauchsanweisung habt, wenn ihr sie noch nicht habt, warum nicht?
00:37:34: Bitte macht sie.
00:37:35: Das ist die andere Seite, das geht ja gar nicht.
00:37:38: Aber wenn ihr sie habt, schaut euch an, wo eure stärksten Ausprägungen sind.
00:37:42: Weil das wisst ihr, das habt ihr ja gelernt in der Auswertung.
00:37:45: Da, wo eure stärksten Ausprägungen sind, sind doch eure stärksten Emotionen.
00:37:50: Und die muss man schon an der einen oder anderen Stelle bei Entscheidungen auch mit berücksichtigen.
00:37:56: Und das ist sehr individuell.
00:37:57: Ich will euch noch mal ein Beispiel sagen.
00:37:58: Es ist mir jetzt auch gerade eingefallen, Dirk, wo du das gesagt hast.
00:38:03: Einen Menschen, den ich betreut habe, der gehadert hat, ob er einen neuen Job annimmt oder nicht.
00:38:11: Und wir haben zu jeder seiner starken Ausprägung aus der Gebrauchsanweisung eine Frage gestellt.
00:38:17: Ist das auch langfristig sicher dieser Job.
00:38:21: Ist damit auch gewährleistet, dass ich im Team arbeite.
00:38:24: Also aus seinen Ausprägungen heraus haben wir Fragen formuliert.
00:38:27: Das waren fünf, sechs Fragen.
00:38:30: Und das hat sehr geholfen.
00:38:32: Eine gute Entscheidung für diese Personen zu treffen.
00:38:36: Und so in die Richtung könnte ich mir das vorstellen.
00:38:38: Also macht so ein Quick Check.
00:38:40: Also überlegt euch zwei, drei Fragen, die euch immer wieder anträgern.
00:38:45: an stärksten Motiven.
00:38:47: Das kann schon helfen, eine Entscheidung zu unterstützen.
00:38:51: Ja, und das ist ein so tolles Beispiel, Silke, weil es auf die Stärke der Ausprägung ankommt und nicht auf die Anzahl.
00:39:00: Also, ich
00:39:01: glaube,
00:39:01: wenn du klassisch guckst und du sagst jetzt, ich fand gerade dein Beispiel so schön im Team arbeiten, jetzt denkst du so, alles passt bei dem Job.
00:39:09: Aber ja, es ist nicht im Team arbeiten, aber alles andere passt.
00:39:13: Und das ist uns super wichtig im Team zu arbeiten, dass wir einfach wissen, ja und es kann sein, dass dieser eine Punkt für mich so schwer wiegt, dass ich in diesem Job nicht glücklich werde und dass ich mich dann nicht selber hinterfrage, weil ich denke, warum treffe ich denn diese Entscheidung?
00:39:25: und ich, es passt das, das, das, das.
00:39:27: Und wir sagen hier auch gerne mal, ihr seid da wieder bei dem, wie sollte man sich einen Job aussuchen, dass wir dann die Themen nehmen, die uns gar nicht betreffen, wie es doch sicher ist, doch gut bezahlt und vielleicht sind das genau die.
00:39:38: Die Lebensmotive, die uns gar nicht interessieren.
00:39:41: Also achte, wenn es nur ein Punkt ist, jetzt, wir sprechen immer von Red Flex hier im Neudeutschen, ne?
00:39:47: Denn sagst du einfach, ey, blöd, es ist genau der Punkt, der mir wichtig ist und deshalb mache ich es nicht oder muss irgendwie das nochmal neu diskutieren, ne?
00:39:54: Also genau, es kommt auch die Ausprägung an und nicht auf das reine, auf das reine Zahlenspiel.
00:40:02: Und ich wollte noch einen Beispiel mit reingeben, was mir spontan eingefallen ist, hast du vorhin auch schon angedeutet für Menschen, die sagen, ich tue mich schwer mit der Entscheidung.
00:40:10: Also nochmal, mit einer hohen Sicherheitsausregung traue ich mich jetzt mal zu behaupten, wirst du wahrscheinlich selten in der Entscheidung über das Knie brechen.
00:40:17: Du wirst immer irgendwie das Gefühl haben, sie abwägen zu wollen.
00:40:22: Und das ist total in Ordnung.
00:40:24: So, das würde dich auch nicht stören, dass du gut überlegte Entscheidungen triffst, denn ich bin mir sicher, du wirst auch sagen, Also es gibt doch schon ganz viele Entscheidungen, die sind so gut ausgegangen, weil ich sie eben so gut überlegt getroffen haben.
00:40:35: So, es geht aber eben darum, wenn du merkst, das Lebensmotiv kippt gegen mich, das habe ich von dir geklaut, Silke, diese Aussage, dass ich merke, ja, und ich merke, ich brauche immer noch was und ich müsste jetzt mal diese Entscheidung treffen, aber irgendwie ist da so ein innerer Widerstand.
00:40:50: Hier dann wirklich die Frage zu stellen, okay, ich wünsche mir Sicherheit.
00:40:54: Gibt es die überhaupt?
00:40:56: In meinem Beispiel muss ich ganz klar sagen, einer Person eine zweite Chance zu geben.
00:41:01: Es gibt die Sicherheit nicht, dass das richtig ist.
00:41:03: Ich kann mich dafür oder dagegen entscheiden.
00:41:05: Ich weiß es erst am Ende.
00:41:07: Und das ist, ich kann mir das richtig vorstellen, weil ich in anderen Lebensmotiven so ticke.
00:41:11: Wie nervig das sein kann, wenn das die Antwort ist.
00:41:14: Aber zu wissen, dass ich einfach sage, ich wünsche mir gerade aus Tiefsmerzen was anderes, aber das gibt es nicht.
00:41:19: Und jetzt treffe ich halt eben die Entscheidung.
00:41:22: Ja.
00:41:22: Und guck, wie es war.
00:41:23: Ich würde sagen, du hast mit Sicherheit vorher alles abgeweckt, was es abzuwägen.
00:41:27: Geilt.
00:41:28: Wenn du jetzt komm ich noch mal aufs abnehmen zusätzlich auch eine hohe Ausprägung.
00:41:32: bei der Neugier hast erlebe ich es oft.
00:41:34: ich will nicht zu pauschal sein.
00:41:35: es gibt noch andere lebensmotive aber.
00:41:37: Dass du zu lange Detail sammelt zu viel wissensaufbau betreibst um in die umsetzung zu bekommen.
00:41:45: Auch da ist meine erfahrung der moment wo das in die richtung kippt.
00:41:49: Dass es ins prokrastinieren geht wie man so schön sagt die menschen merken das schon irgendwann was ich merken dass wir halt einfach mal schön wenn ich auch mal tun käme weil.
00:41:58: Wenn du das merkst, sagst du einfach, okay, mein Wunsch ist es, Informationen zu sammeln.
00:42:02: Ich möchte wirklich eine sichere Entscheidung treppen.
00:42:04: Und ich muss jetzt aber ins Tun kommen, damit ich eben durch Erfolg belohnt werde.
00:42:10: Ich frag dich jetzt noch mal Silke, weil ich sage das natürlich wieder so einfach.
00:42:13: Ist das denn auch so einfach?
00:42:14: Ich sage ja, ich kann es schon steuern.
00:42:17: Ich glaube immer, dass das Gefühl dazu sich vielleicht nicht immer super anfühlt, weil es so ein bisschen gegen den ersten Impuls ist.
00:42:24: Aber ich finde schon, dass das geht, oder?
00:42:28: Absolut.
00:42:29: Aber ich muss bewusst damit arbeiten, ansonsten funktioniert und ich muss ehrlich zu mir selber sein.
00:42:35: ist nicht immer ganz einfach.
00:42:36: Also gerade so, ich habe gerade so gedacht, bei dem Beispiel, was du sagst, ich sammel erstmal alle Informationen und hier fehlt mir noch was.
00:42:42: und da fehlt mir noch was.
00:42:43: Wenn ich dann an der Stelle mir sagen kann, Schlieb, was machst du hier?
00:42:48: Du machst das doch nur, um Zeit zu schinden, um nicht anfangen zu müssen.
00:42:52: Und ja, nächste Woche passt besser, weil dann ist das und das und so weiter.
00:42:56: Das ist so, sich selber dabei tappen.
00:42:59: Ich glaube, das ist auch nochmal so was, was... was wir uns einfach eingestehen dürfen, weil wir sind alle nur Menschen und wir haben alle unsere guten Seiten und wir haben auch unsere Seiten, die wir manchmal ganz gerne verstecken vor anderen.
00:43:13: Aber mit uns selber müssen wir ehrlich sein und dann hilft uns das auch, wenn wir wirklich den Grund finden, warum wir eine Entscheidung nicht treffen können.
00:43:20: dann wird es auch im Weg daraus geben und wird dann auch eine Möglichkeit geben, eine Entscheidung zu treffen.
00:43:25: Es gibt einen Motiv, wenn wir jetzt in Motiven sprechen, um das nochmal deutlich zu machen, damit das nicht in dem falschen Kontext gerät.
00:43:33: Wir haben einen Motiv, das heißt, es gibt das Motiv Einfluss.
00:43:38: Da geht es darum, wie stark mein Drang ist, Dinge zu gestalten, anzupacken, die Fäden in der Hand zu haben und ja auch Entscheidungen zu treffen.
00:43:48: Das sagt, das möchte ich immer wieder betonen.
00:43:50: Das sagt aber nur etwas darüber raus, wie gerne wir grundsätzlich Entscheidungen treffen.
00:43:56: Chilligual, ob die gut oder schlecht sind, Hauptsache ist eine Entscheidung.
00:44:00: Ja, das ist darin versteckt.
00:44:02: Das ist nicht darin.
00:44:04: es nicht versteckt, dass ich gute Entscheidungen treffe, um Himmels Willen.
00:44:07: Überhaupt nicht.
00:44:08: Keine Qualität.
00:44:10: Keine
00:44:10: Qualität.
00:44:11: Nur Quantität.
00:44:12: Genau.
00:44:13: Nur Quantität.
00:44:14: Also das ist nochmal wichtig.
00:44:15: Und dann muss ich halt mir die restlichen fünfzehn anschauen und gucken, wo sind meine starken Ausbringungen?
00:44:21: Was berührt mich emotional?
00:44:24: Und darüber kriege ich das raus, was mir hilft, Entscheidungen zu treffen.
00:44:30: Ich überlege gerade was noch so ein klassisches Beispiel ist, ich glaube so ein klassisches Beispiel von meinen Coaches möchte ich auch ganz gerne nochmal anbringen ist so dieser, ist so dieser emotionale Konflikt zwischen, es wird mir zugetraut ein Thema zu gestalten und zu verantworten und es dann auch machen zu müssen.
00:44:51: Und ich weiß, dass ganz viele mit einer hohen sozialen Erkennung, in Kombination mit anderen Lebensmotiven, dass in Anführungsstrichen Problem haben, dass sie natürlich oftmals aufgrund ihres inneren Antriebs auch Kritik zu vermeiden, keine Fehler zu machen, gute Qualität abliefern.
00:45:07: Und was machen Menschen, die das wahrnehmen, die sagen natürlich, hey, die macht das immer so gut oder der, du könntest das auch noch machen und dann wird das auch noch und das auch noch und dann kannst du doch auch das noch mit verantworten.
00:45:16: und hier machen wir dieses Projekt und du fühlst dich im ersten Moment.
00:45:20: Wollen sie dieses Projekt nicht leiten und du hast ein geiles Gefühl, was aber daraus entsteht, dass das natürlich die Mega Wertschätzung ist, dass ich das darf.
00:45:31: Und jetzt merkst du vielleicht hinterher immer und immer wieder, ey, ich hab da ja gesagt, das ist so anstrengend, das zieht mir so viel Energie.
00:45:38: Warum mache ich das immer wieder?
00:45:40: Naja, weil du aus dem ersten Impuls handelst und das ist auch überhaupt nicht verwerflich.
00:45:44: Es ist total schön und ich freue mich, weil das tatsächlich viele gerade umsetzen und lernen zu sagen, ich freue mich total, dass du mir das zutraust.
00:45:51: Es freut mich echt ganz aber leider gerade nicht machen.
00:45:54: Aber frag mich gerne das nächste Mal wieder.
00:45:56: Und dann gehst du so raus und hast dieses schöne Gefühl, aber ohne diesen Verantwortungsentscheidungsrattenschwanz hinten dran.
00:46:04: Also dieser Punkt und ich glaube, da spielt der Punkt so Reinsegel.
00:46:09: Es einfach nicht zu bewerten.
00:46:11: Ich finde, Bewertung macht alles kaputt.
00:46:13: In dem Moment, wo ich mir sage, du Idiot war Mastner schon wieder gemacht, kann ich ja nicht mehr reflektieren.
00:46:18: Aber wenn ich mir sage, was in meiner Gebrauchsanweisung, so eigentlich dafür, in irgendeinem positiven Antrieb Sinn oder keine Ahnung, dass ich diese Entscheidung jetzt so getroffen habe und wenn ich da mal dahinter komme, dann weiß ich, ah, ich wollte die Wertschätzung haben.
00:46:34: So komme ich ja nur dahin, indem ich das mal so auseinander nehme.
00:46:36: Also bitte bewertet es nicht.
00:46:38: Beobachtet ist und treff daraus Ableitung ist noch mal aus meiner Sicht es gibt kein gut und schlecht in der Gebrauchsanweisung ist es ist immer das wie wir damit wie wir damit arbeiten.
00:46:51: Ja und es ist auch keine Stärke oder schwäche Entscheidungen zu treffen sondern.
00:47:00: Wir haben es vorhin bei selber gesagt, es ist die Qualität der Entscheidung und die setzt sich aus vielen anderen Bausteinen zusammen und da ist die Zeit.
00:47:10: Ein Faktor der sowas von unwichtig in den meisten Fällen ist, sondern wenn es um Qualität geht, dann geht es wirklich darum alle Fakten zu haben, zu gucken, wie es mir damit geht, vielleicht auch mal meine Wertewelt zu überprüfen, ob das in meine Wertewelt reinpasst, da haben wir noch gar nicht drüber gesprochen.
00:47:30: Das kann ja, wenn ich Nein sage, kann das ja auch ein Grund sein, weil es nicht in meine Wertewelt reinpasst.
00:47:36: Und ihr werdet überrascht sein, wenn ihr Nein sagt und das als Begründung natürlich in euren Worten auch gebt, wie viel Respekt euch entgegen gebracht wird.
00:47:45: Das darf man auch nicht vergessen.
00:47:48: Es bringt auch Respekt, Nein zu sagen und also die Entscheidung in Richtung Nein zu treffen und das nicht zu machen.
00:47:57: Ich glaube sowieso, dass es immer mehr wertgeschätzt wird in der heutigen Zeit zu erleben, dass Menschen einfach zu ihren Werten und zu dem stehen, was sie tun, überhaupt klare Werte zu haben.
00:48:11: Ich krieg das gerade ganz schlecht in Worte gefasst, aber wenn wir jetzt wieder sagen, ähm, nein, ich weiß nicht, ob das passt, ich sage es mal anders.
00:48:21: Wenn mir jemand gegenübertritt und eine Entscheidung trifft.
00:48:24: die für mich überhaupt null nachvollziehbar ist.
00:48:26: Und die Person sagt mir, ich kann's einfach nicht machen aus dem und dem Grund.
00:48:31: Geht für mich nicht.
00:48:32: Denn ist es genauso, wie du sagst, das ist dann so einer, wo ich denk, okay, alles klar, das ist echt jemand, der ist klar oder die ist klar, dann respektiere ich das.
00:48:41: Und dazu gehört aber diese Ehrlichkeit auf der anderen Seite.
00:48:44: Also nicht mich überzeugen zu wollen von irgendwas von einfach nur zu sagen, ich kann das nicht.
00:48:52: Und ich glaube, das dürfen wir uns viel, viel mehr trauen, weil ich das Gefühl habe, dass das immer mehr verloren geht.
00:48:56: Das ist jetzt so ein persönliches Ding.
00:48:57: Ob das stimmt, weiß ich nicht.
00:48:58: Aber das ist so ein Gefühl, was ich gerade habe.
00:49:02: Ja.
00:49:04: Haben wir noch irgendwas vergessen an den Lebensmotiven, was wichtig ist?
00:49:09: Mir ist gerade noch ein Beispiel eingefallen, aber ich will die Leute jetzt auch nicht mit meinen Beispielen mir überfrachten.
00:49:14: Mir fällt noch ein Aspekt ein.
00:49:18: Wenn etwas zu schnell geht oder wenn man so schnell eine Entscheidung trifft, dann leidet natürlich auch manchmal die.
00:49:27: Ich muss schon lachen, bevor ich das sage.
00:49:29: Dann leidet manchmal auch die Ordnung oder die Struktur.
00:49:32: Dann kann man das halt nicht in seiner Routine, in seinem Ablauf so machen, wie man das vielleicht sonst machen würde.
00:49:40: Also tragt dem auch Rechnung.
00:49:42: Es geht nicht um die Schnelligkeit, sondern es geht darum, um die fundierte, gute Entscheidung hinter der ich auch stehen kann.
00:49:48: Und mancher spielt da strukturiertes Vorgehen auch eine Rolle bei, ist auch nicht ganz zu verachten.
00:49:55: Total.
00:49:55: Also, nicht nur passt das zu meinen Werten, sondern passt das auch gerade in meinen Plan, in meinen... wie fehlt das jetzt?
00:50:04: In meinen Ablauf?
00:50:06: Genau, auch das kann echt ein Argument sein.
00:50:11: Du hattest vorhin den Sinn noch mal angesprochen, ergibt es für mich einen Sinn, würde ich auch gerne noch mal unterstreichen, weil ich das immer gerne auch in meinen Coachings sage, auch wenn ich mit Gruppen arbeite.
00:50:23: Es hilft... Es gibt Menschen, die sind gut in der Lage zu sagen, ich vertraue dem, ich mache einfach, was der sagt, weil der weiß schon, dass es richtig ist.
00:50:32: Und es gibt Menschen, die glauben das auch, sonst würden sie nicht mit mir arbeiten, aber die brauchen total verständlich, wenn man schon hören, innere Überzeugung, also zu wissen, ja, verstehe, dass ich keine Ahnung, mein Essen checken soll, aber irgendwie, ich mach's halt eben einfach nicht.
00:50:46: Und manchmal braucht es den, das Argument für mich, es zu tun zu wollen.
00:50:53: Und da sag ich immer, du sei bitte hartnäckig, frag wirklich nach und sag auch gerne, du, ich will deine Aussage nicht infrage stellen.
00:51:03: Das ist auch gut für Menschen, die das Gefühl haben, ich will das ungern ansprechen, kannst du so sagen.
00:51:07: Für mich ist der Sinn noch nicht klar.
00:51:09: Kannst du mir da irgendetwas geben?
00:51:10: Und wenn ich dann nachfrage, okay, wo hängst du denn grad mit deinen Gedanken?
00:51:13: Und dann kommt oft eine total super Antwort, mit der ich gut arbeiten kann und dann beispielsweise sagen kann du, sagen wir mal, Struktur niedrig, du hast vielleicht das nicht so den Spaß daran.
00:51:23: die Zahlen aufzutippen und da schön Ordnung reinzubringen.
00:51:26: Aber mit deiner hohen Sicherheitsausprägung, das Tracking gibt dir die Sicherheit schlechthin.
00:51:32: Du weißt einfach, wie deine Energiebilanz aussieht.
00:51:35: Das könnte da, Mutti, warte, der da ja stimmt.
00:51:38: Ist ja recht, eigentlich weiß ich den ja ganz genau.
00:51:40: Und dann wird das Tracking einfach nur missbraucht, um das, um die Sicherheit zu bedienen, im positiven Sinne.
00:51:46: Also auch da, wenn sich der Sinn nicht erschließt und ihr braucht den für euch.
00:51:50: Und dann kommt jemand und sagt ja, ist halt so oder war immer schon so.
00:51:53: Nee, dann wirklich nachfragen du, ich brauch für mich dann auch so ein bisschen, ein bisschen mehr.
00:51:59: Ja, absolut.
00:52:03: Dann haben wir, glaube ich, das relativ umfänglich besprochen.
00:52:06: Aber unsere Liebesilke, noch einen Paket mitgebracht, was du aufmachst.
00:52:11: Hast du mir gerade schon vorher verraten, wo drei Tools drin sind, habe ich gehört.
00:52:15: Na, weil... Ähm, ich kenn ja, also ich kenn ja auch meine Pappenheimer, ne?
00:52:20: Also wenn ich sowas erzähle, so um Entscheidungen und Gebrauchsanweisung und alles gut, also Gebrauchsanweisung, glaube ich, ist jetzt außer Frage, dass wir die gut gebrauchen können, gut nutzen können, um Entscheidungen zu treffen.
00:52:33: Aber ich werde oft danach gefragt, was gibt es denn für Tools, um Entscheidungen zu untermauern, oder, ne?
00:52:40: Manch einer braucht das ja, so das Gefühl zu haben, also ich hab da noch mal, äh, ich hab da noch mal... mit einem anderen Auge drauf geschaut und jetzt bin ich mir meiner Entscheidung auch sehr sicher.
00:52:51: Gut, macht das.
00:52:52: Wer das braucht, kann ich nur sagen unterstütze ich.
00:52:55: Und ihr kennt bestimmt alle und die will ich überhaupt nicht kleinreden, sondern ganz im Gegenteil, die ist nach wie vor gut.
00:53:01: Ihr kennt alle die gute alte plus minus Läste.
00:53:05: Ja, die hat immer noch ihre Berechtigung.
00:53:09: Das ist immer noch gut.
00:53:10: Das ist ein einfaches Mittel.
00:53:12: Was sind die Vorteile?
00:53:13: Was sind die Nachteile, um sich das nochmal bewusst zu machen?
00:53:17: Manchmal hilft es auch, noch jemanden mit einzubeziehen und die Person nochmal nach deren Sicht zu fragen.
00:53:24: Es sind alles Aspekte, die uns helfen können, eine Entscheidung zu treffen.
00:53:27: Also, die gute alte plus, minus, läster.
00:53:31: Das, was viele bestimmt auch schon kennen, wenn ich versuche, es ganz knapp und kurz zu beschreiben, das ist die SWOT-Analyse.
00:53:38: Das könnt ihr googeln.
00:53:41: Ich will das nicht zu sehr ins Detail gehen, aber da geht es um Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken.
00:53:47: Ja, damit man nämlich auch diesen Risikofaktor mit bedenkt, damit man auf der anderen Seite aber auch die Chance, die da drinstecken kann, wertschätzt.
00:53:58: Und natürlich das, was meine Stärke ist oder das, was mir vielleicht eher schwerer fällt, dass ich das wirklich ins Verhältnis zueinander setze.
00:54:05: Dazu ist die Sword-Analyse.
00:54:07: hervorragend geeignet.
00:54:09: Sie kommt eigentlich außer Technik, das verstehe ich immer gar nicht, aber die kann man genauso gut für solche Dinge auch ein Stück weit.
00:54:15: Ihr könnt das jetzt nicht sehen, ich setze jetzt gerade Tüttelchen, Zweck entfremden.
00:54:19: Dafür ist das hervorragend geeignet.
00:54:22: Und das Dritte ist, das vielleicht nicht so bekannt, auch da möchte ich euch bitten, das zu googeln, wenn ihr da Interesse dran habt oder wenn ihr jetzt aufhorcht vielleicht oder wenn ihr genauso neugierig seid wie ich, das die Effektbilanz.
00:54:35: Und die Effektbilanz kommt aus dem Zürcher Ressourcenmodell.
00:54:39: Und da geht es um die Emotionen, weil ja manchmal es nicht nur gut ist, eine Entscheidung rational nach vorn Nachteilen zu treffen, sondern auch mal anzugucken.
00:54:48: Du hast das vorhin schon so gut gesagt.
00:54:50: Was macht das denn mit mir?
00:54:52: Und da geht es um die positiven und die negativen Gefühle, die eine Entscheidung haben kann.
00:54:57: Und das ist auch eine gute Methode, da noch mal hinzugucken.
00:55:00: Muss man sich ein bisschen reinfuchsen, aber kann helfen.
00:55:04: Und ich appelliere es nochmal an alle die nicht so eine hohe ausgeprägte Neugier haben.
00:55:08: Google es bitte auf jedem Fall mal, denn es wird schon so sein, dass je nach Gebrauchsanweisung auch eines der drei Tools schnell zum Favoriten wird.
00:55:17: Je nachdem wie es zu mir passt und es wäre schade, wenn du vielleicht diese Möglichkeit übersiehst.
00:55:24: Wenn du dich mit diesen drei Tools auseinandergesetzt hast, und da reicht wirklich, du musst das jetzt nicht erst voll tief meinen, sondern Google
00:55:30: mal
00:55:31: und schreib uns gerne mal welches Tool dich am meisten angesprochen hat und wenn du magst, warum.
00:55:35: Also, dass du gesagt hast, ey ja, hier keine Ahnung, diese Plus-Minus-Liste, diese Struktur hat mir gefallen, schön übersichtlich oder irgendwas anderes, das interessiert uns auf jeden Fall sehr.
00:55:44: Und du wirst es schon mitbekommen haben.
00:55:46: Wenn du die Gebrauchsameison grade neben dir liegen hast, ist das eine tolle Folge, weil du kannst dir die daneben legen, kannst dann wirklich auch gucken, was passt da zu mir, kannst das schön auf dich ansetzen und anwenden, umsetzen.
00:55:57: Und wenn du die Gebrauchsameison noch nicht hast, dann ist es eben immer so ein Ratischspiel.
00:56:00: Und ich kann sagen, aus meiner Erfahrung, ich finde es super schwer, selbst von außen irgendwie zu raten, was jemand anders wohl für Lebensmotiv in welcher Ausprägung hat, weil halt die coolsten Kombinationen zu bestimmten Verhaltensweisen führen können.
00:56:15: Und das ist so ein bisschen wie, keine Ahnung, Fahrrad fahren ohne Froderreifen.
00:56:20: Also dann gibst du die einfachen Rückrunde und sagst, was ich will, einfach Gewissheit haben.
00:56:25: Einfach auch mein Leben lang, du weißt es dann.
00:56:27: Und ich mach gerne die Videoanalyse für dich.
00:56:29: fertig der Gebrauchsanweisung, den Link findest du unter der Podcastfolge.
00:56:33: Und dann sitzt du hier zukünftig auch mit der Gebrauchsanweisung neben dir.
00:56:36: Das wär doch was.
00:56:37: Und wenn du mir nicht vertraust, vertrauseke, die auch gesagt hat, das ist das beste Tool, was du nutzen kannst.
00:56:42: Ich krieg's auch immer wieder, wieder gespielt.
00:56:45: Yes, Leute, genau so sehe ich das.
00:56:46: Also die wichtigste Entscheidung, die ihr heute treffen müsst, ist, wann mache ich meine Gebrauchsanweisung, wenn ihr sie noch nicht habt.
00:56:54: Und wenn ihr sie habt, schaut mal mit einem anderen Blick drauf, wenn es um Entscheidungen geht.
00:56:59: Das könnte euch vielleicht auch helfen.
00:57:01: Das wünsche ich euch sehr.
00:57:03: Macht was draus.
00:57:05: Niemand
00:57:05: bleibt.
00:57:06: Ja, das nehmen wir gleich als Schluss.
00:57:09: Ich bin richtig energetisiert, kann ich euch sagen.
00:57:14: Das hat mir richtig Spaß gemacht und ich hoffe, dass das so ein bisschen rüber gesprungen ist auf euch und das Jahr ist noch lang gemacht, was Gutes draus.
00:57:25: Habe ich auch gerade gedacht, Silke, haben wir eine gute Entscheidung getroffen, dieses Thema, dieses Thema zu wählen.
00:57:31: In diesem Sinne, danke dir, Silke, dass du wieder da warst.
00:57:34: Danke dir, dass du wieder kommst und wir geben es nochmal nach draußen, wenn ihr Themenwünsche habt an uns.
00:57:39: Super, gerne.
00:57:40: Schreibt gerne E-Mail an infoerdiefenbachminuscoaching.de.
00:57:43: Freuen wir uns.
00:57:44: Wir entscheiden uns auch gerne dafür, aus dieser Themen auch zu greifen.
00:57:47: So jetzt sind wir auch genug.
00:57:49: Alles Liebe, bis ganz bald.
00:57:51: Danke dir, Silke.
00:57:52: Ciao, ciao.
00:57:53: Ich hoffe, die Folge hat dir gefallen, Silke.
00:57:55: Und ich war hinterher noch ganz besäht, weil es wirklich so viel Spaß gemacht hat.
00:57:59: Und ich hoffe, egal, wo du dich vorher eingeordnet hast, bei dem Thema Entscheidungen treffen, du hast dich aufgehoben gefühlt, du hast ein paar gute Impulse bekommen.
00:58:08: und denk dran, gib uns einmal gerne das Feedback für welches Tool du dich entschieden hast, außerdem, wenn du die Gebrauchsanweisung noch nicht hast.
00:58:15: Ich biete dir gern an, sich für dich auszuwerten, www.
00:58:18: abschbecken-kminus jeder.de-Gebrauchsanweisung.
00:58:22: Danke, dass du zugehört hast.
00:58:23: Ich freue mich auf die nächste Episode mit dir.
00:58:26: Sage tschüss, bis dann.
00:58:27: Dein Dirk, dein virtueller Coach von www.abspecken-kann-werer.de.
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